Gewaltige Worte. Gewalt in Worten. Was ist an Worten so gewaltig?
Ein Wort. Eine Folge von Buchstaben – A B C D E – einfache unschuldige
Buchstaben.
Alphabet. Eine Truppe. 26 Kämpfer. Unfreiwillig? Gebraucht? Missbraucht?
Sind sie sich ihrer Tragweite, ihrer Reichweite bewusst?
Einer für sich allein – A B C D E – hat er eine Bedeutung? Ist er
gewaltig? Gewalttätig?
Der Buchstabe. Wird er benutzt? Verschmutzt? Verschwendet? Verwendet?
Oder sind es die Sätze? Satzkonstruktionen, Stahlkonstruktionen –
unverrückbar, unzerstörbar?
Voll mit Doppelpunkten, Strichpunkten, Beistrichen.
Ein Fliegendreck am Blatt oder ein Satzveränderer? Sinnveränderer?
Satzgestalter? Satzerhalter? Verwalter?
Gehaltvolle Sätze. Gewaltvolle Sätze.
Gewaltige Worte?
Worte haben Gewalt. Worte haben Macht.
Sie können töten.
Töten Mut, Hoffnung, Respekt. Töten die Seele, langsam, vergiften.
Worte schlagen ein, Gewehrsalven. Prasseln nieder, drücken nieder.
Gewaltige Worte – Worte der Gewalt?
Aber Worte können auch anders. Worte haben Kraft, geben Kraft.
Sie richten auf, trösten, ermutigen, geben Orientierung. Und Hoffnung.
Worte der Liebe. Worte der Wahrheit. Worte des Lebens.
Gewaltige Worte – Worte des Lebens?
Sätze – Aneinanderreihung von Worten – von Buchstaben – A B C D E
Sind sie Tod oder Leben?
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