Graue Schleier ziehen über die Landschaft
Die Luft ist schwer
Wie die Stimmung
Der Wald wirkt dunkel
Bedrohlich
Einer Höhle gleich
Aus der es kein Entrinnen gibt
Regentropfen fallen von den Blättern
Tränen gleich
Und keiner fängt sie auf
Trommelnd verschafft sich der Regen Gehör
Als ob er erinnern will
An seine beklemmende Gegenwart
In der Natur erkennst du deine Situation wieder
Die Ausweglosigkeit
Die Traurigkeit
Das ständige Vorhandensein der Gegenwart
Du fühlst dich verloren
In einer von dunklen Wolken bedeckten Landschaft
Der düstere, nasse Weg scheint nie zu enden
Der Regen nie zu versiegen
Doch der Kampf findet schon statt
Die ersten Versuche sind noch schwach
Aber mit jedem Mal werden sie stärker
Mutiger
Und schließlich brechen sie durch
Strahlend hell
Verwandeln die dunkle Luft
In den schönsten Regenbogen
Hab ich im Zug geschrieben, als mich das Wetter draußen an eine Bekannte erinnert hat, der es gerade nicht gut ging.
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